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Europa-Studie: Zwei Drittel denken über Kauf vernetzter Hausgeräte nach

September 2015

Neugier vertreibt Skepsis: Bahn frei für Connectivity

  • Nutzen von Connectivity: Verbraucher schätzen Funktionen, die Nachhaltigkeit fördern, Sicherheit vermitteln und Kosten sparen.
  • Intelligente Wäschepflege: Die Waschmaschine ist Spitzenreiter bei den vernetzten Hausgeräten.
  • Im Einsatz: Belgien und Dänemark kennen weniger vernetzte Geräte als D-A-CH, nutzen sie aber überdurchschnittlich.
  • Aufgeschlossen: Schweizer werten Connectivity-Funktionen als überdurchschnittlich nützlich.
  • Technik-Spieltrieb: Männer schätzen den Gadget-Charakter vernetzter Hausgeräte.
  • Digitaler Wegweiser: Das Navi ist die aktuelle Nummer eins der Connectivity-Geräte.
  • Kür statt Pflicht: Haushaltstätigkeiten sind manchmal lästig, machen aber auch Spaß.
  • Altes Rollenverhalten: Frauen haben häufig alleine die Verantwortung für Haushaltsaufgaben.
Der Weg für Connectivity ist bereitet: Die Europäer stehen dem Nutzen und den Vorteilen von vernetzten Hausgeräten aufgeschlossen gegenüber. Gleichzeitig haben sie hohe Erwartungen in Connectivity-Lösungen und wollen von deren Alltagswert oft noch überzeugt werden. Das Rennen um die Gunst der Verbraucher hat für die Hersteller gerade erst richtig begonnen, denn die tatsächliche Nutzung liegt aktuell noch recht niedrig. Das ist eine Grunderkenntnis der repräsentativen Bauknecht Connectivity Studie, für die Verbraucher in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Dänemark und Belgien befragt wurden. Die Ergebnisse hat Bauknecht auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin vorgestellt.

Die europäischen Verbraucher sind hohes technisches Niveau gewöhnt und erwarten sehr viel von technischen Produkten. In Hinblick auf vernetzte Hausgeräte fürchten sie laut Bauknecht Connectivity Survey 2015 jedoch komplizierte Bedienung und Fehleranfälligkeit. „Mit unseren Geräten haben wir bereits die Teilnehmer eines einjährigen Testprogramms überzeugt“, sagt Vladimir Cherevko, Marketing Director Brands & Consumer Insights EMEA bei der Whirlpool Corporation. „Das ist uns mit Hausgeräten gelungen, die vernetzte Intelligenz mit praktischer Robustheit verbinden, sich einfach steuern lassen, zuverlässig funktionieren und durch hochwertige Materialien, erstklassige Verarbeitung und herausragendes Design glänzen.“ Die Bauknecht Connectivity Studie gibt erstmals Einblicke in die Sichtweise europäischer Verbraucher und bringt Transparenz in das komplexe Thema.

Österreich hat mehr Spaß als Dänemark

Bei den Lieblingstätigkeiten im Haushalt sind sich alle Befragten über Ländergrenzen hinweg weitgehend einig. Allerdings haben die Menschen in Österreich tendenziell mehr Spaß bei der Erledigung der Aufgaben im Haushalt – in Dänemark kommt hingegen seltener Freude auf.

Wäsche zu waschen macht mehr Spaß als sie anschließend aufzuhängen. Und Lebensmittel einzukaufen und Essen zu kochen ist deutlich beliebter als vorher zu überlegen, was auf den Tisch kommt und hinterher die Geschirrspülmaschine einzuräumen.

Grundsätzlich lässt sich sagen: Haushaltstätigkeiten gelten zwar überall als manchmal lästig, jedoch macht auch Vieles Spaß. Quer durch alle Länder würde es eine große Mehrheit begrüßen, wenn intelligente Geräte bestimmte Aufgaben im Haushalt übernehmen würden.

Dabei wird Hausarbeit quer durch Europa ganz unterschiedlich wahrgenommen – je nach Lebenssituation der Befragten. Leben mehr als drei Personen zusammen oder sind Kinder im Haushalt, haben die Aufgaben ein höheres Stresspotenzial. In Single-Haushalten oder bei Paaren ohne Kinder bereiten sie hingegen nicht selten sogar Freude – Essen zuzubereiten und zu genießen, hat hier beispielsweise einen hohen Stellenwert. So können vernetzte Hausgeräte das Leben auf verschiedene Art und Weise bereichern: In Stresssituationen bringen sie Entlastung. Und in entspannteren Verhältnissen bieten sie neben der Erleichterung auch einen spielerischen Aspekt durch erweiterte Bedien- und Kontrollmöglichkeiten. Vor allem die befragten Männer sind empfänglich für intelligente Hausgeräte als Technik-Gadget.

Am alten Rollenverhalten hat sich indes wenig geändert: Frauen haben überall wesentlich häufiger als die Männer die Zuständigkeit für Haushaltsaufgaben. Entlastung finden Sie vor allem im Norden Europas: Die Dänen bevorzugen eine ausgewogene Aufgabenverteilung – besonders konservativ im Ländervergleich ist hingegen Belgien, wo in nur 15 Prozent der Haushalte die Aufgaben aufgeteilt werden.

Marktpotenzial für Hausgeräte mit Connectivity

Um den Nutzen vernetzter Geräte für sich zu erkennen, ist es nötig, von deren Existenz zu wissen. So hat die überwiegende Mehrheit der Befragten schon davon gehört, dass es intelligente und fernsteuerbare Alarmanlagen, Beleuchtungssysteme und Gartenbewässerungslösungen gibt, doch das Schlusslicht der Bekanntheitsliste bilden Hausgeräte wie Wäschetrockner, Waschmaschine, Kühl- oder Gefrierschrank. Die Bauknecht Connectivity Studie zeigt: Gelingt es den Herstellern, die Vorteile vernetzter Geräte im Haushalt klar zu vermitteln, resultiert daraus ein enormes Marktpotenzial.

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Roboter bleiben Exoten – vergleichsweise häufig übernehmen sie aber in der Schweiz das Staubsaugen und in Dänemark die Poolreinigung.

Bei der Frage, welche Geräte tatsächlich im Alltag Verwendung finden, ist die Navigation im Auto mit Routenplanung, Verkehrsinformationen und Umleitungsempfehlung die absolute Nummer eins. Auf den letzten Plätzen landen Exoten wie Staubsauger-, Rasenmäher- und Poolsauger-Roboter. In Belgien und Dänemark ist die Bekanntheit intelligenter Geräte tendenziell geringer als in der DACH-Region. Gleichzeitig liegt Belgien bei der Nutzung solcher Geräte häufig über dem Durchschnitt.

Mehr als zwei Drittel ziehen Kauf in Betracht

Gefragt nach der persönlichen Nützlichkeit von vernetzten Geräten für die Wäschepflege, Lebensmittelaufbewahrung und Geschirrreinigung sind sich die Befragten in allen Ländern einig: Spitzenreiter sind die Waschmaschine und die Kühl-/Gefrier-Kombination. Auf Platz 3 und 4 des Rankings landen der Geschirrspüler und der Wäschetrockner.

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Bauknecht Connectivity Survey 2015: 64 Prozent aller Befragten schließen den Kauf eines vernetzten Hausgerätes nicht aus.

Vor allem die Belgier (70 Prozent) und die Dänen (66 Prozent) ziehen bei der nächsten Anschaffung eines größeren Haushaltsgeräts den Kauf eines intelligenten und vernetzten Geräts in Betracht. Die überwiegende Mehrheit schließt diese Entscheidung auch dann nicht aus, wenn es teurer wäre als ein herkömmliches Gerät – vorausgesetzt Funktion und Leistung sind überzeugend.

Nutzen durch Connectivity

Funktionen, die Nachhaltigkeit fördern, Sicherheit vermitteln und Kosten sparen, haben für die Verbraucher einen besonders hohen Nutzen: So finden es zwei Drittel der Befragten nützlich, dass die Geräte sich auf einen bestimmten Zeitpunkt programmieren lassen, zum Beispiel wenn die Stromkosten besonders niedrig sind, oder etwa die Waschmaschine das effizienteste, ökonomischste Programm empfiehlt.

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Nachhaltigkeit, Sicherheit und Kostenkontrolle: Verbraucher erkennen klar den Nutzen von vernetzten Geräten

Mehr als die Hälfte hält es für förderlich, wenn die App Hinweise gibt, wie sich kleinere Fehlfunktionen selbst beheben lassen, Tutorials in die Bedienung des Geräts einführen oder sich das Gerät Vorlieben in der Handhabung merkt. Die Schweizer scheinen hier besonders aufgeschlossen: Im Ländervergleich werten sie verschiedene Funktionen als überdurchschnittlich nützlich, Belgien und Deutschland liegen in ihrer Einschätzung der Nützlichkeit tendenziell unter dem Durchschnitt. Die Bauknecht Connectivity Studie offenbart insgesamt eine ausgeprägte Offenheit der Menschen gegenüber den Möglichkeiten, die Connectivity birgt. Wird ihr Nutzen gut kommuniziert, haben vernetzte Hausgeräte in den nächsten Jahren ein großes Potenzial.

 Connectivity ganzheitlich gedacht

Die Erkenntnisse aus der Bauknecht Connectivity Studie bestätigen den Ansatz der Connectivity Range, die Bauknecht auf der Internationalen Funkausstellung in Berlin vorgestellt hat: PremiumCare Waschmaschine und Trockner, Ultimate NoFrost Kühl-/Gefrier-Kombination und PowerDry Geschirrspüler sind intelligent vernetzt und einfach bedienbar. Die BLive App macht Smartphones und Tablets zur Schaltzentrale für die Connectivity-fähigen Hausgeräte von Bauknecht. Bei der Entwicklung der neuen Geräte stand der unbedingte Nutzen für den Verbraucher im Mittelpunkt. „Technikwissen ist nicht notwendig – dafür haben unsere Ingenieure gesorgt“, sagt Vladimir Cherevko. „Zum Beispiel stehen Waschmaschine und Trockner im Dialog: Der Trockner bietet proaktiv das auf den aktuellen Waschgang der Waschmaschine abgestimmte Pflegeprogramm an – das manuelle Einstellen entfällt. So machen wir es dem Nutzer denkbar einfach.“

BLive assistiert außerdem bei der Wahl des besten Pflegeprogramms – die App benötigt lediglich die Information, was zum Beispiel gewaschen werden soll. Gibt man Material, Farbe oder das entsprechende Kleidungsstück an, schlägt BLive das optimale Programm bei gleichzeitig niedrigstem Wasser- und Energieverbrauch vor.

Weitere Informationen unter bauknecht.de/innovation/connectivity.content und emediarelease.de/Bauknecht_IFA2015.html.

Download Pressematerial:
Presseinformation_Bauknecht_Connectivity_Survey_2015


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