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Verbraucherstudie “Küche 2012″: Wünsche und Wirklichkeit liegen noch auseinander

Mai 2012

Küche und Kochen spielen im täglichen Leben der Menschen eine zentrale Rolle. Umso wichtiger ist es, dass Küche und Hausgeräte den Bedürfnissen ihrer Benutzer entsprechen. Doch hier liegen Wunsch und Wirklichkeit erstaunlich weit auseinander, wie eine aktuelle Verbraucherstudie „Küche 2012“ von Bauknecht ergab. Dabei wurden 400 Personen in Deutschland zu ihrer Einstellung zu Küche und Kochen befragt.

Über viele Jahrzehnte war klar, wie eine Küche aussieht: Sie hatte einen Raum für sich – vielleicht mit einer Essgelegenheit – und der Backofen befand sich unter der Kochfläche. Ein Ort für die „Hausarbeit“ – das Kochen war für viele eine tägliche Pflicht.
Von dieser traditionellen Küchenwelt haben sich die meisten Verbraucher in ihren Gedanken schon gründlich befreit – in der Realität allerdings haben viele den Schritt zur „Traumküche“ und somit zu einer flexibleren, offeneren Lebenssituation im eigenen Zuhause noch nicht gemacht.

Folgende Trends werden durch die aktuelle Bauknecht Studie bestätigt:
Hochwertiges Essen aus frischen Zutaten und dessen Zubereitung werden immer wichtiger. Die Küche wird zum Zentrum des täglichen Lebens, sie öffnet sich zu den anderen Bereichen des Hauses. Küchen werden immer häufiger auf die individuelle Bedürfnisse zugeschnitten.

Kochen ist Lebensfreude
Gutes Essen im Alltag spielt im Leben von immer mehr Menschen eine zentrale Rolle – es ist die Basis für persönliches Wohlbefinden, Genuss und Gesundheit. 48 % der Deutschen geben an, dass ihr Interesse am Kochen in den vergangenen Jahren gewachsen ist.Dieses Interesse wird auch aktiv in die Tat umgesetzt: 78 % der Deutschen kochen mindestens drei Mal pro Woche von Grund auf mit frischen Zutaten.

Traditionelle Rollenverteilung noch sichtbar
Immer noch sichtbar ist dabei allerdings die traditionelle Rollenverteilung: Für 41 % der Frauen in Deutschland ist das Kochen vor allem ein Teil ihrer Rolle in der Familie. Wogegen nur 15% der Männer dies für sich so sehen. Eigentlich schade, den immerhin 40 % der Männer empfinden Kochen in erster Linie als angenehme Tätigkeit.

Warum trennen was gut ist? – Gemeinsames Kochen und Genießen
Obwohl noch bei 37 % der Deutschen vorhanden, die abgeschlossene Küche ohne Sitzgelegenheit bzw. Essplatz – jahrzehntelang der Standard – ist definitiv ein Auslaufmodell. Nur noch 13 % würden sich in Zukunft für eine geschlossene Küche entscheiden. Ganz anders bei der offenen Küche: Bis jetzt erst in 21 % der Haushalte vorhanden wird sich diese kommunikativste aller Küchenformen in Deutschland an die Spitze setzten. So gaben 44 % aller Befragten die offene Küche als ihre zukünftige Wunschküche an. Dadurch wird auch die Anordnung der Einbaugeräte eine immer bedeutendere Rolle bei der Planung spielen, da ein offener Raum bestmöglich genutzt werden will.

Kochen auf Augenhöhe
Obwohl in Deutschland die klassische Anordnung der Einbaugeräte, wie der Einbau-Backofen unter der Kochfläche, mit immerhin 78 % noch Standard ist, wünschen sich viele Verbraucher ein besseres Arrangement der Geräte auf Augen- bzw. Brusthöhe für ihre nächste Küche. So wünschen sich 46 % für die Zukunft einen hocheingebauten Ofen mit separaten, autarken Kochfeld.

Neue Technologie erwünscht
Die Studie zeigt auch, das sich die Verbraucher des technischen Potenzials moderner Küchengeräte durchaus bewusst sind und klare Vorstellungen davon haben, welche Eigenschaften bei der Neuanschaffung berücksichtigt werden sollen:

- No-Frost-Technologie mit automatischem Abtauen für Kühl- und Gefrierschrank: 71 %
- Ofen–Oberflächen, die leicht und chemiefrei zu reinigen sind: 67 %
- Ofen, bei dem aufs Vorheizen verzichtet werden kann: 66 %
- Kühlschrank mit antibakterieller Beschichtung und Luftfilter: 64 %
- Kühlschrank, der Temperatur und Luftfeuchtigkeit reguliert und Lebensmittel länger frisch hält: 59 %
- Kühlschrank mit 0-Grad-Zone für Fisch und Fleisch: 50 %
- Induktionskochfeld: 44 %
- Schock-Gefrierfunktion für große Mengen Gefriergut: 44 %
- Crisp-Backfunktion für Pizza etc. in der Mikrowelle: 45 %
- Mikrowelle mit Zusatzfunktionen wie Auftauen, Dampfgaren, Crisp-Backen, Heißluftgaren: 40 %
- Größeres Kochfeld (mehr als 60 cm): 36 %
- Ofen mit Niedertemperaturfunktion: 35 %
- Ofen oder Dampfgarer mit Gargutsensor: 30 %
- Schonendes Regenerieren von Gerichten im Dampfgarer: 29 %
- Schonendes Auftauen im Dampfgarer: 25 %

Die Zukunft gehört offenen Küchen mit effizienten Technologien
Als Fazit der Studie steht fest, dass Verbraucher sich mehr und mehr bei der Planung ihrer Küche und der dazugehörigen Einbaugeräte an dem gemeinsamen Kocherlebnis orientieren. Die moderne Küche muss komfortabel, effizient und gleichzeitig designstark sein, dabei steht sie auch als kommunikativer Treffpunkt für gesellige Genussmomente im Vordergrund. Da die Raumplanung und Geräteaustattung viel individueller als früher an die jeweiligen Bedürfnisse der Benutzer angepasst werden können, zieht eine neue Vielfalt in die Küche von morgen ein.

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